Unser Seminarangebot 2012
... in der Übersicht und im Detail
Informationen über Seminare, Referentinnen und Referenten, Preise, Teilnehmerzahlen, Anmeldefristen. Und zum Schluss noch ein Wort zum Thema "Warteliste".
Informationen über die Belegung der einzelnen Seminare werden bei Änderung stets sofort aktualisiert und entsprechen aktuell dem Stand vom 22.02.2012 - 22:00 Uhr.
Bitte beachten Sie: bei unseren Seminaren handelt es sich um Fortbildungsangebote, die sich - soweit in der Ausschreibung nicht anders ausgewiesen - an SprachtherapeutInnen, LogopädInnen, Klinische LinguistInnen, ASSL, PatholinguistInnen und SonderpädagogInnen mit Fachrichtung Sprachbehindertenpädagogik richten. Sie bauen inhaltlich auf diese Qualifikationen auf und sind deshalb als Möglichkeit einer grundständigen Qualifizierung nicht geeignet.
unser aktuelles Zusatzangebot!
Leitung: Andrea Hutmacher-Schönhoff
25.02.2012; 16.06.2012; 27.10.2012 und 24.11.2012
Teilnahmeplatz verfügbar
Heiko Seiffert
Dimensionen sprachheilpädagogischer Intervention im sprachtherapeutischen Unterricht in der Förderschule Sprache
16./17. März 2012 Seminarplatz verfügbar
Ulrike Becker-Redding
Die Verbale Entwicklungsdyspraxie und KoArt
16./17. März 2012 bereits ausgebucht! Warteliste: 0
Dr. Wiebke Scharff Rethfeldt
Fachkompetente Kooperation bei Mehrsprachigkeit und Interkulturalität
20./21. April 2012 Seminarplatz verfügbar
Grammatische Therapie im Vorschulalter
20./21. April 2012 Seminarplatz verfügbar
MFT macht Spaß!
11./12. Mai 2012 Seminarplatz verfügbar
Logopädie bei Morbus Parkinson
12. Mai 2012 Seminarplatz verfügbar
Einführung in das Konzept und die Diagnostik von Barbara Zollinger
15./16. Juni 2012 Seminarplatz verfügbar
Kommunikationsanbahnung bei ASS (Autismusspektrumstörung)
16. Juni 2012 Seminarplatz verfügbar
Aufbaukurs: Neurogen bedingte Schluckstörungen
14./15. September 2012 Seminarplatz verfügbar
Sprachförderung mit Kern- und Randvokabular für Kinder mit komplexen Kommunikationsstörungen
- Grundlagen und Förderstrategien
15. September 2012 Seminarplatz verfügbar
Manfred Flöther
Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS)
- Aspekte der Theorie, Diagnostik, Förderung und Therapie
unter besonderer Berücksichtigung der Arbeit im frühen Kindesalter
26./27. Oktober 2012 Seminarplatz verfügbar
Irmgard Kaulmann-Holletschek
Die Orofaziale Regulationstherapie
- Informationsseminar -
26./27. Oktober 2012 Seminarplatz verfügbar
Beate Birner-Janusch
TAKTKIN® - Ein Ansatz zu Behandlung sprechmotorischer Störungen
Ausbildungskurs - Kinder
23. - 25. November 2012 bereits ausgebucht! Warteliste: 3
Mini-KIDS: direkte Therapie mit stotternden Kindern
24./25. November 2012 Seminarplatz verfügbar
Olaf Nollmeyer
Suppenlöffel und Sonagramm - Stimmpädagogische Spielzeuge in funktionaler Stimmarbeit
24./25. Februar 2012 Dieses Seminar musste leider entfallen
Kerstin Schauß-Golecki
Diagnostik und Therapie kindlicher Aussprachestörungen

Die Supervisionsgruppe bietet die Gelegenheit, unter fachlicher Anleitung und im geschützten Rahmen einer geschlossenen Gruppe Szenen aus dem beruflichen Alltag zu reflektieren. Die Arbeit in der Supervisionsgruppe dient der Weiterentwicklung der eigenen Berufsrolle, verbessert die Kommunikation am Arbeitsplatz und hilft dabei, Spannungen im beruflichen Alltag anzusprechen und aufzulösen.
Der erweiterte Blickwinkel auf unauflösbar erscheinende Problemsituationen ermöglicht es, die eigenen Empfindungen zu überprüfen und neue Wege im persönlichen Handeln einschlagen zu können.
Grundsätzlich ist Supervision eine Methode zur beruflichen Weiterqualifizierung.

| Termin | Anmeldeschluss | Komplettpaket | 3 Teilnahmen am | 2 Teilnahmen am | 1 Teilnahme am |
| 25.02.2012 | 17.02.2012 | ||||
| 16.06.2012 | 25.05.2012 | ||||
| 27.10.2012 | 05.10.2012 | ||||
| 24.11.2012 | 02.11.2012 | ||||
| Teilnahmegebühr dgs/dbs-Mitglieder | 450,00 € | 338,00 € | 225,00 € | 113,00 € | |
| Teilnahmegebühr Nichtmitglieder | 495,00 € | 378,00 € | 248,00 € | 124,00 € | |

Andrea Hutmacher-Schönhoff: 1994 Diplom in Psychologie an der Universität Osanbrück, anschließend langjährige Tätigkeit im Psychologischen Dienst des Reha-Zentrums Bendiktushof Maria-Veen für köperbehinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene. 1998 - 2001 Zusatzausbildung zur Supervisorin (DGSv) beim FIS in Münster/Wiesbaden. 2001 Gründung einer Beratungspraxis für Supervision, Coaching und Training, seither freiberufliche Arbeit in Profit und Non-Profit-Unternehmen. 2006 Zusatzqualifikation Gesundheitsförderung durch psychologische Stressbewältigung bei Prof. Dr. Gerd Kaluza. Seit 2006 nebenberuflich tätig als Dipl. Psychologin und Supervisorin in Tageseinrichtungen für Kinder mit Sprachentwicklungsverzögerungen und Körperbehinderungen des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Tecklenburger Land e.V.
anmelden Druckversion
Die Einteilung kindlicher Aussprachestörungen unklarer Genese ist in der deutschen Literatur von großen Unstimmigkeiten geprägt, die sich in einer schier endlosen, inkongruenten, teilweise undefinierten Terminologie äußert. Im Wesentlichen werden alle Einteilungsmodelle parallel verwendet. Keine lässt direkte Rückschlüsse über zugrunde liegende Störungen oder notwendige Behandlungsansätze zu. Sutdien haben erwiesen, dass eine psycholinguistische Betrachtung von kindlichen Sprechstörungen diesen Mangel aufhebt und es es hat sich weiterhin gezeigt, dass das Klassifikationsmodell nach Dodd (1995) in allen bisher untersuchten Sprachen sinnvoll ist.
Das Seminar bezieht sich inhaltlich auf die Arbeit mit Kindern ab 3 Jahren.
Diagnostik und Therapie kindlicher Aussprachestörungen
Ziel des Kurses: Vermittlung notwendiger Grundlagen zur Anwendung des Modells mittels Falldarstellungen, Erläuterung der Diagnostik, Erklärung der daraus folgenden therapeutischen Konsequenzen, Vorstellung störungsspezifischer Therapieansätze mit dem Schwerpunkt auf dem Ansatz P.O.T.T. (Psycholinguistisch orientierte phonologische Therapie, Fox 2007).
|
Zielgruppe: |
Sprachtherapeut(innen)en, |
||
|
Veranstaltungstermin: |
Freitag, 24. Februar 2012 |
||
|
Teilnehmerzahl: |
mindestens 14, maximal 25 Personen |
||
|
Anmeldeschluss: |
03. Februar 2012, |
||
|
Fortbildungspunkte: |
13 |
||
|
Ort: |
Kurhaus Bad Hamm |
||
|
Unterkunft: |
„Insel“ Verkehr & Touristik |
||
|
Teilnahmegebühr |
bei Anmeldung |
bis 20.01.2012 |
ab 21.01.2012 |
|
dgs/dbs-Mitglieder |
178,00 € |
214,00 € |
|
|
dgs/dbs-Studenten/LAA |
161,00 € |
193,00 € |
|
|
Mitglieder BKL/DBKS/vpl |
184,00 € |
221,00 € |
|
|
Studenten BKL/DBKS/vpl |
166,00 € |
199,00 € |
|
|
Nichtmitglieder |
196,00 € |
235,00 € |
|
|
Studenten/LAA |
176,00 € |
211,00 € |
|
Kerstin Schauß-Golecki: 1991-94 Ausbildung zur Logopädin in Mainz; 1994-97 angestellte Logopädin in einer Praxis in Schleswig (Schwerpunkt Kindersprache); seit 1997 Lehrlogopädin (Schwerpunkt Kindersprache) an der Schule für Logopädie Kiel; seit 2000 freiberuflich in Therapie, Supervision und Lehre tätig; seit 2002 als Logopädin in einer Kinder-und Jugendarztpraxis in Kiel tätig; 2003-04 komm. Schulleitung der Schule für Logopädie in Kiel; 2005-07 Bachelorstudiengang in Logopädie (berufsbegleitend), Europa Fachhochschule Fresenius, Idstein; seit 2008 Lehrlogopädin (dbl).
QM-VNR 12-0115 dieses Seminar muss leider entfallen! Druckversion
Olaf Nollmeyer
Suppenlöffel und Sonagramm - Stimmpädagogische Spielzeuge in funktionaler Stimmarbeit
Die anderen Spielzeuge beleuchten Phänomene wie die Registerbalance, Luftstrom und Hauch, die Rolle des weichen Gaumens für die Spannungsketten im Körper sowie die Sänger-Sprecherformanten. Neben dem unmittelbaren Effekt von leichterer und zugleich leistungs- und ausdrucksstärkerer Phonation dienen diese Spielzeuge der Vermittlung funktionaler Zusammenhänge. Der Spielcharakter ermöglicht zudem, hinderlichen Perfektionismus zu unterwandern. Darüber hinaus fördert er das eigenständige Üben anhand der im Spiel erfahrenen physiologischen und akustischen Kriterien. Als Einführung in den konzeptionellen Rahmen eignet sich dieser im Internet frei zugängliche Artikel: http://www.stimme-koerper-klang.de/html/stimulative_stimmpraxis.html Im Buch „Die souveräne Stimme“ (Gabal Verlag; auch zu beziehen über den Seminarleiter) sowie in „Der Klang in der Stimmarbeit“, erschienen in „Forum Logopädie“, Ausgabe Juli 2011 werden einige der Spielzeuge vorgestellt Das Seminar bezieht sich inhaltlich auf die Arbeit mit Erwachsenen.
|
Zielgruppe: |
Sprachtherapeut(innen)en, |
||
|
Veranstaltungstermin: |
Freitag, 24. Februar 2012 |
||
|
Teilnehmerzahl: |
mindestens 10, maximal 12 Personen |
||
|
Anmeldeschluss: |
03. Februar 2012, |
||
|
Fortbildungspunkte: |
14 |
||
|
Ort: |
Kurhaus Bad Hamm |
||
|
Unterkunft: |
„Insel“ Verkehr & Touristik |
||
|
Teilnahmegebühr |
bei Anmeldung |
bis 20.01.2012 |
ab 21.01.2012 |
|
dgs/dbs-Mitglieder |
170,00 € |
204,00 € |
|
|
dgs/dbs-Studenten/LAA |
153,00 € |
187,00 € |
|
|
Mitglieder BKL/DBKS/vpl |
176,00 € |
212,00 € |
|
|
Studenten BKL/DBKS/vpl |
158,00 € |
190,00 € |
|
|
Nichtmitglieder |
187,00 € |
225,00 € |
|
|
Studenten/LAA |
168,00 € |
202,00 € |
|
Olaf Nollmeyer: studierte Schauspiel an der Folkwang Hochschule, Essen, Hauptfach Atem-Stimme-Sprechen. (1989 – 1993). Seine Beschäftigung mit dem Funktionalen Stimmtraining begann dort und zu der Zeit bei Johannes Quistorp, Georg Verhülsdonk, Gisela Rohmert, sowie vor allem bei Franziskus Rohmert (1990-1996 und 1999-2005). Der Feldenkrais Methode begegnete er bei Franziskus Rohmert, Christoph Hagen (1990-1995 und 1999-2005), der Alexander Technik bei Julia Balter, USA (1990 – 1994). Publikationen: Artikel: „Der Klang in der Stimmarbeit“, Forum Logpädie 4/2011; „Tragfähigkeit und Differenziertheit der Stimmen von SchauspielerInnen vor und nach einer Aufführung“ Pilotstudie erschienen in L.O.G.O.S. INTERDISZIPLINÃR NR. 3 / 2010; „Stimmpraxis als die Kunst stimulativen Lehrens“ bei L.O.G.O.S. Interdisziplinär 3/2008 Buch: „Die souveräne Stimme“ GABAL, 3. Auflage 2010.
Olaf Nollmeyer spielt Schauspielsolos, biogafisches Improvisationstheater und für Kinder.
QM-VNR 12-0116 dieses Seminar muss leider entfallen! Druckversion
Dimensionen sprachheilpädagogischer Intervention im sprachtherapeutischen Unterricht in der Förderschule Sprache
Ausgehend von den Dimensionen sprachspezifischer Therapie im Unterricht, sprachspezifischer Förderung im Unterricht, Sprachassistenz im Unterricht, Förderung der Sprachemotion und des Sprachverhaltens und Förderung sprachbasaler Funktionen im Unterricht werden die Möglichkeiten und Grenzen eines spezifisch auf Kinder mit erhöhten Förderbedürfnissen im Bereich der Sprache ausgerichteten Unterrichts in Theorie und Praxis vorgestellt.
Dabei werden wichtige Prinzipien für einen guten Unterricht an der Förderschule Sprache sowohl theoretisch erarbeitet als auch anhand von Praxisbeispielen konkretisiert. Auch werden Anregungen für die Arbeit mit sprachgestörten Kindern und Jugendlichen in anderen Schulformen oder im Rahmen einer inklusiven Förderung gegeben. Hierbei werden auch die Grenzen einer störungsspezifischen Förderung thematisiert. Inhaltliche Schwerpunkte sind die in den Unterricht integrierte Therapie grammatischer Erwerbsstörungen, Möglichkeiten der sprachspezifischen Rechtschreibförderung, semantisch-lexikalische Sprachassistenz und Formate zur sprachlichen Aktivierung von Schülerinnen und Schülern. Die vorgestellten Beispiele stammen vorrangig aus dem Unterricht in den Klassen 3-7.
Das Seminar bezieht sich inhaltlich auf die Arbeit mit Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren und Jugendliche.
|
Zielgruppe: |
Lehrer(innen) für Sonderpädagogik; Sprachtherapeut(innen)en, |
||
|
Veranstaltungstermin: |
Freitag, 16. März 2012 |
||
|
Teilnehmerzahl: |
mindestens 12, maximal 20 Personen |
||
|
Anmeldeschluss: |
23. Februar 2012, |
||
|
Fortbildungspunkte: |
keine |
||
|
Ort: |
Kurhaus Bad Hamm |
||
|
Unterkunft: |
„Insel“ Verkehr & Touristik |
||
|
Teilnahmegebühr |
bei Anmeldung |
bis 09.02.2012 |
ab 10.02.2012 |
|
dgs/dbs-Mitglieder |
110,00 € |
132,00 € |
|
|
dgs/dbs-Studenten/LAA |
99,00 € |
119,00 € |
|
|
Mitglieder BKL/DBKS/vpl |
114,00 € |
137,00 € |
|
|
Studenten BKL/DBKS/vpl |
103,00 € |
124,00 € |
|
|
Nichtmitglieder |
121,00 € |
145,00 € |
|
|
Studenten/LAA |
109,00 € |
131,00 € |
|
Heiko Seiffert ist Sonderschullehrer mit den Fachrichtungen Sprachbehindertenpädagogik und Erziehungsschwierigenpädagogik. Von 2000 bis 2007 war er Lehrbeauftragter an der Universität zu Köln und ist seit 2009 als Moderator von Fortbildungen zu den Themen „Semantisch-lexikalischer Erwerb“, „Sprachtherapeutischer Unterricht“ und „Unterrichtsintegrierte Therapie grammatischer Erwerbsstörungen“ tätig. 2006 bis 2007 Mitarbeiter des Teilprojektes "Sekundarstufe" im Rahmen-Forschungsprojekt Förderung grammatischer Fähigkeiten spracherwerbsgestörter Kinder (FGF-SK) an der Universität Köln. Veröffentlichungen zu den Themen „Sprachtherapeutischer Unterricht“ und „Kontextoptimierte Unterrichtsphasen im Fachunterricht Biologie“.
QM-VNR 12-0117 anmelden Druckversion
Ulrike Becker-Redding
Die Verbale Entwicklungsdyspraxie und KoArt
Schwere Aussprachestörungen, die sich meist den üblichen Therapieansätzen gegenüber als therapieresistent zeigen, deuten meist auf eine Verbale Entwicklungsdyspraxie hin. Mit KoArt soll hier ein Therapieansatz vorgestellt werden, mit dem TherapeutInnen diesem Störungsbild auch bei sehr jungen Kindern, kompetent und effektiv begegnen können.
Das Seminar umfasst neben einer kurzen theoretischen Übersicht über das Störungsbild und den aktuellen Stand der Forschung die differenzierte Diagnostik und die ausführliche Darstellung von KoArt. Die einzelnen Stufen der Methode werden zusätzlich mit Videobeispielen illustriert, sowie anhand des Materials demonstriert. Raum für eigene Fragestelllungen ist gegeben.
Das Seminar bezieht sich inhaltlich auf die Arbeit mit Kindern (primär) und Jugendlichen im Alter von 2 bis 12 Jahren.
|
Zielgruppe: |
Sprachtherapeut(innen)en, |
||
|
Veranstaltungstermin: |
Freitag, 16. März 2012 |
||
|
Teilnehmerzahl: |
mindestens 10, maximal 20 Personen |
||
|
Anmeldeschluss: |
23. Februar 2012, |
||
|
Fortbildungspunkte: |
14 |
||
|
Ort: |
Kurhaus Bad Hamm |
||
|
Unterkunft: |
„Insel“ Verkehr & Touristik |
||
|
Teilnahmegebühr |
bei Anmeldung |
bis 09.02.2012 |
ab 10.02.2012 |
|
dgs/dbs-Mitglieder |
136,00 € |
163,00 € |
|
|
dgs/dbs-Studenten/LAA |
122,00 € |
146,00 € |
|
|
Mitglieder BKL/DBKS/vpl |
140,00 € |
168,00 € |
|
|
Studenten BKL/DBKS/vpl |
126,00 € |
151,00 € |
|
|
Nichtmitglieder |
150,00 € |
180,00 € |
|
|
Studenten/LAA |
135,00 € |
162,00 € |
|
Ulrike Becker-Redding: 1977 Examen Logopädie, Universität Münster; 1980 Master of Sciene in Speech Pathology, Bosten University, USA; 1980-85 klinische Logopädin mit Schwerpunkt Neuropädiatrie; 1985-94 Lehrlogopädin u. Schulleitung (LLA Gießen) Fachbereiche Kindersprache u. Stottern; 1994 bis heute Tätigkeit in eigener Praxis in Bochum, Dozententätigkeit in den Bereichen VED, LRS, Dysgrammatismus; NLP-Praktioner seit 2003; Supervision in der Logopädie; seit 2007 auch Lehrtätigkeit an der Uni Essen in den Bereichen Kindersprache und Stottern.
QM-VNR 12-0118 anmelden Druckversion
Dr. Wiebke Scharff Rethfeldt
Fachkompetente Kooperationen bei Mehrsprachigkeit und Interkulturalität
Mehrsprachigkeit in einer monolingualen Gesellschaft bedeutet Chance und Herausforderung zugleich. In zahlreichen, monolingualen Kreisen der Bevölkerung wird sie als Abweichung von der Norm betrachtet und bekräftigt damit vorschnell gezogene Schlüsse aus den PISA-Studien: mangelnde Deutschkenntnisse der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund seien für schlechte Ergebnisse verantwortlich. Eltern mit Migrationshintergrund, die ihre sprachlichen und kulturellen Besonderheiten erhalten wollen, bleiben im monolingual orientierten Deutschland mit ihren Fragen und Sorgen weitgehend sich selbst überlassen: Welche Sprache sollen wir mit unserem Kind sprechen? Sind Sprachstörungen oder Lernschwierigkeiten in der Schule die Folge von doppeltem Spracherwerb? Können wir das Erlernen der deutschen Sprache allein dem Kindergarten und der Schule überlassen? Zudem empfehlen verschiedene Fachkräfte unterschiedliche Ansätze zur Förderung und Therapie bei mehrsprachigen Kindern – welche Ansätze sind aus wissenschaftlicher Sicht richtig, welche Ratschläge sind falsch und wie lässt sich dies fachlich begründen? Was zeichnet klinisch interkulturell kompetente SprachtherapeutInnen aus? Das impulsive Kompaktseminar behandelt die Komplexität dieser und weiterer Fragen und bietet fundierte Antworten. Ziel ist die Vermittlung fachlich fundierter Argumente und damit mehr Sicherheit in der Kooperation mit Eltern mehrsprachiger Kinder und/oder mit Migrationshintergrund, binationaler Paare, sowie in der interdisziplinären Kooperation mit ÄrztInnen, PädagogInnen, PsychologInnen, ErzieherInnen u. a.
Das Seminar bezieht sich inhaltlich auf die Arbeit mit Kindern im Alter von 0 - 12 Jahren und deren Familien / Angehörige / zuständige pädagogische Fachkräfte.
|
Zielgruppe: |
Sprachtherapeut(innen)en, |
||
|
Veranstaltungstermin: |
Freitag, 20. April 2012 |
||
|
Teilnehmerzahl: |
mindestens 12, maximal 20 Personen |
||
|
Anmeldeschluss: |
30. März 2012, |
||
|
Fortbildungspunkte: |
14 |
||
|
Ort: |
Kurhaus Bad Hamm |
||
|
Unterkunft: |
„Insel“ Verkehr & Touristik |
||
|
Teilnahmegebühr |
bei Anmeldung |
bis 15.03.2012 |
ab 16.03.2012 |
|
dgs/dbs-Mitglieder |
153,00 € |
184,00 € |
|
|
dgs/dbs-Studenten/LAA |
138,00 € |
166,00 € |
|
|
Mitglieder BKL/DBKS/vpl |
158,00 € |
190,00 € |
|
|
Studenten BKL/DBKS/vpl |
143,00 € |
172,00 € |
|
|
Nichtmitglieder |
169,00 € |
203,00 € |
|
|
Studenten/LAA |
152,00 € |
182,00 € |
|
Dr. phil. Wiebke Scharff Rethfeldt: absolvierte ihre Ausbildung zur Logopädin an der MH Hannover und arbeitete im Anschluss in einer logopädischen Praxis, wo sie auch mehrsprachige Patienten behandelte. Durch ein Studium der der Universität in Newcastle-upon-Tyne, England, erwarb sie im Bereich Bilingualismus die Qualifikation des Master of Science in Human Communication Sciences. Während der nachfolgenden Tätigkeit als Lehrlogopädin an einer Berufsfachschule für Logopädie absolvierte sie eine Ausbildung zur Systemischen Beraterin. An der Universität Oldenburg promovierte sie zum Dr. phil. am Institut für Sonder– u. Rehabilitationspädagogik. Als Lehrlogopädin dbl und Hochschuldozentin vertritt sie das Fachgebiet der kindlichen Sprach-, Sprech– und Kommunikationsstörungen insbesondere bei Mehrsprachigkeit und Migrationshintergrund.
QM-VNR 12-0119 anmelden Druckversion
Dr. Marc Schmidt
Grammatische Therapie im Vorschulalter
Im Mittelpunkt steht das Therapiekonzept „Kontextoptimierung“ von Prof. Motsch, welches an der Universität zu Köln ausgearbeitet und in den letzten Jahren an Kinder im Vorschulalter angepasst und ausgeweitet wurde. Die Therapie basiert auf randomisierten Interventionsstudien, in denen die Therapieeffektivität und –effifzienz eindrucksvoll nachgewiesen werden konnte. Die grammatische Therapie wird im Laufe des Seminars sehr praxisnah dargestellt, anhand zahlreicher Therapiebeispiele und durch Fotos und Videoclips illustriert.
Im Laufe des Seminars werden nach detaillierten Ausführungen einzelne Formate auf Basis von konkreten Sprachanalysen erarbeitet und reflektiert. Ziel wird es sein, nach Abschluss des Seminars die Therapie eigenständig in der Einzel-, wie in der Gruppentherapie umsetzen zu können. Ziel wird aber auch sein, eine langfristige Planung vornehmen zu können, vom Erwerb der ersten grammatischen Regeln bis zum Erwerb komplexer Strukturen. Dabei werden auch wesentliche Variablen in die Überlegungen einbezogen, wie die Therapie in L2, der phonologische Arbeitsspeicher oder die phonologische Bewusstheit.
Das Seminar bezieht sich inhaltlich auf die Arbeit mit Kindern von 3 bis 6 Jahren.
|
Zielgruppe: |
Sprachtherapeut(innen)en, |
||
|
Veranstaltungstermin: |
Freitag, 20. April 2012 |
||
|
Teilnehmerzahl: |
mindestens 12, maximal 20 Personen |
||
|
Anmeldeschluss: |
30. März 2012, |
||
|
Fortbildungspunkte: |
14 |
||
|
Ort: |
Kurhaus Bad Hamm |
||
|
Unterkunft: |
„Insel“ Verkehr & Touristik |
||
|
Teilnahmegebühr |
bei Anmeldung |
bis 15.03.2012 |
ab 16.03.2012 |
|
dgs/dbs-Mitglieder |
166,00 € |
199,00 € |
|
|
dgs/dbs-Studenten/LAA |
150,00 € |
179,00 € |
|
|
Mitglieder BKL/DBKS/vpl |
171,00 € |
205,00 € |
|
|
Studenten BKL/DBKS/vpl |
154,00 € |
184,00 € |
|
|
Nichtmitglieder |
183,00 € |
220,00 € |
|
|
Studenten/LAA |
165,00 € |
198,00 € |
|
Dr. Marc Schmidt: Sonderschullehrer im Bereich Gehörlosen– und Sprachbehindertenpädagogik, seit 20 Jahren, schwerpunktmäßig in der beruflichen Ausbildung hörgeschädigter Jugendlicher, in dr ambulanten Therapie von Kindern mit lautsprachlichen Schwierigkeiten und in der Therapie spracherwerbsgestörter Kinder in der Vorschule (Alter zwischen 4 und 6 Jahren) am Centre de Logoédie, der luxemburgischen Sonderschule für Kinder mit Förderbedarf im Bereich Sprache.
Promoviert bei Prof. Motsch an der Universität zu Köln im Januar 2010 im Bereich „Grammatiktherapie im Vorschulalter“. Seither halbtags im Bereich Fortbildung an der Uni Luxemburg und in der Weiterbildung („formation continue“) aktiv.
QM-VNR 12-0120 anmelden Druckversion
Ursula Spenthof
MFT macht Spaß!
Patienten mit Fehlfunktionen im orofazialen Bereich gehören zum sprachtherapeutischen/logopädischen Alltag in der Praxis. Kinder mit Artikulationsstörungen (z.B. bei lutschoffenem Biss) und Zungenfehlfunktion benötigen altersgerechte Anleitung zur Verbesserung der Lippen- und Zungenmotorik und der Zungenruhelage. Eine differenzierte und effiziente myofunktionelle Therapie zur Korrektur des Schluckmusters ist bei Jugendlichen und Erwachsenen mit Zahn– und oder Kieferfehlstellungen erforderlich, um die kieferorthopädische Behandlung zu unterstützen und/oder ein Rezidiv nach Abschluss der Regulation zu verhindern.
Häufig werden dabei die Bereiche Gesamtkörperspannung, Abbau der schädlichen Gewohnheiten (Habits), sowie die Förderung der Motivation vernachlässigt. Vielfach arbeiten die Therapeuten mit gleich bleibenden Übungen („schlucken mit Gummiringen“) und die Freude an der therapeutischen Tätigkeit und am flexiblen Umgang mit dem Störungsbild gehen verloren. In diesem Seminar wird nach einer kurzen theoretischen Einführung eine individuelle Diagnostik nach dem MRFH-Schema vorgestellt und praktisch erprobt. Die Bereiche Morphologie, Ruhelage, Funktion und Habits werden so untersucht, dass direkt therapeutische Interventionsmöglichkeiten abgeleitet werden können. Unter dem Motto „aus der Praxis für die Praxis“ werden diverse Übungen angeleitet und in Einzel– bzw. Zweierarbeit durchgeführt. Dabei ist das Ziel, eutone Haltung und Körperspannung so zu integrieren, dass die myofunktionellen Elemente leichter und erfolgreicher gelingen. Material und Spiele, die sich in dieser Therapieform bewährt haben, werden vorgestellt und jede TN erhält außerdem eine Übungstüte mit Hilfsmitteln zur Übungstherapie. Gerne können Fragen und Fallbeispiele besprochen werden.
Das Seminar bezieht sich auf die Arbeit mit Kindern ab 4 Jahren bis hin zu Erwachsenen.
|
Zielgruppe: |
Sprachtherapeut(innen)en, |
||
|
Veranstaltungstermin: |
Freitag, 11. Mai 2012 |
||
|
Teilnehmerzahl: |
mindestens 12, maximal 15 Personen |
||
|
Anmeldeschluss: |
19. April 2012, |
||
|
Fortbildungspunkte: |
13 |
||
|
Ort: |
Tagungshotel Maifeld |
||
|
Unterkunft: |
Ist im Hotel Maifeld möglich - aber nicht im Leistungsspektrum von "doppelpunkt" enthalten. Hier müssten Sie sich also rechtzeitig selbst bemühen... |
||
|
Teilnahmegebühr |
bei Anmeldung |
bis 04.04.2012 |
ab 05.04.2012 |
|
dgs/dbs-Mitglieder |
171,00 € |
205,00 € |
|
|
dgs/dbs-Studenten/LAA |
154,00 € |
185,00 € |
|
|
Mitglieder BKL/DBKS/vpl |
176,00 € |
211,00 € |
|
|
Studenten BKL/DBKS/vpl |
158,00 € |
190,00 € |
|
|
Nichtmitglieder |
188,00 € |
226,00 € |
|
|
Studenten/LAA |
169,00 € |
203,00 € |
|
Ursula Spenthof: 1988 Staatl. Anerkennung als Logopädin; 88-90 Angestellte in logopädischer Praxis; 90-93 Angestellte der UKM Münster, Bereich MKG-Chirurgie; Seit 1993 Lehrlogopädin auf Honorarbasis, Fachbereiche: MFT,LKG, Näseln, Stimmbildung; Seit 1993 selbständige Logopädin mit Kassenzulassung (www.spenthof-logopaedie.de); 97-2010 Leitung einer Praxis mit vier Mitarbeitern; 2002 Buchautorin: „Orofaziale Muskelfunktionsstörungen“(Fischer-Voosholz/Spenthof), Forum Logopädie im Springer Verlag; 2010 Gründung von STIMM-RAUM, Institut zur beruflichen Weiterbildung (www.STIMM-RAUM.de;); Seminare für Sprechberufler und Logopäden/Sprachtherapeuten; Seit 2010 Dozentin an der DAA Osnabrück, Schule für Logopädie .
QM-VNR 12-0121 anmelden Druckversion
Christine Gebert
Logopädie bei Morbus Parkinson
Ziel des Seminars ist es, dass die TeilnehmerInnen einen Einblick in die Parkinsonkrankheit erhalten, sowie eine umfassende Einführung in die Theorie und Praxis der logopädischen Therapie bei M. Parkinson anhand eines spezifischen Konzepts, das unmittelbar in der praktischen Arbeit angewendet werden kann.
Seminarinhalte:
- Einführung in die Grundlagen der Parkinsonkrankheit.
- Einfluss der Kardinalsymptome auf das Sprechen und Schlucken;
Beschreibung der Parkinson-Dysarthrophonie und des Symptomverlaufs
im Rahmen der Krankheitsprogredienz.
- Logopädische Diagnostik bei M. Parkinson: „Hamburger Logopädie
Screening M. Parkinson“ (C. Gebert, 2006).
- Logopädische Therapie bei M. Parkinson unter Berücksichtigung des
Störungsschwerpunktes in den verschiedenen Krankheitsphasen.
- Kurze Vorstellung von LSVT loud ® (Lee Silverman Voice Treatment).
- Vermittlung eines Trainingprogramms für die Sprechstimme und
praktisches Einüben.
- Einblick in die Schluckstörung bei M. Parkinson: Spezifische Symptome,
bewährte Übungen / Hilfen.
- Vorstellung von Fachliteratur zum Thema und einer Übungs-CD
für Patienten.
Das Seminar bezieht sich inhaltlich auf die Arbeit mit Erwachsenen. Es handelt sich ausdrücklich nicht um eine LSVT®- Fortbildung.
|
Zielgruppe: |
Sprachtherapeut(innen)en, |
||
|
Veranstaltungstermin: |
Samstag, 12. Mai 2012 |
||
|
Teilnehmerzahl: |
mindestens 12, maximal 20 Personen |
||
|
Anmeldeschluss: |
19. April 2012, |
||
|
Fortbildungspunkte: |
8 |
||
|
Ort: |
Tagungshotel Maifeld |
||
|
Unterkunft: |
Ist im Hotel Maifeld möglich - aber nicht im Leistungsspektrum von "doppelpunkt" enthalten. Hier müssten Sie sich also rechtzeitig selbst bemühen... |
||
|
Teilnahmegebühr |
bei Anmeldung |
bis 04.04.2012 |
ab 05.04.2012 |
|
dgs/dbs-Mitglieder |
143,00 € |
172,00 € |
|
|
dgs/dbs-Studenten/LAA |
129,00 € |
155,00 € |
|
|
Mitglieder BKL/DBKS/vpl |
148,00 € |
178,00 € |
|
|
Studenten BKL/DBKS/vpl |
133,00 € |
160,00 € |
|
|
Nichtmitglieder |
158,00 € |
190,00 € |
|
|
Studenten/LAA |
142,00 € |
170,00 € |
|
Christine Gebert absolvierte von 1983-86 ihre Ausbildung zur Logopädin in Oldenburg/Oldbg. 1986-94 war sie in der Heilpädagogischen Tagesstätte in Elsdorf / Köln im Bereich kindl. Sprach- u. Schluckstörungen tätig. Seit 1995 klin. Logopädin in der Neurologie mit Stroke Unit in der Asklepios Klinik Harburg in Hamburg und hat sich auf neurogene Dysphagien u. logopädische Therapie bei M. Parkinson spezialisiert und leitet das Therapeutenteam der Parkinson-Komplex-Behandlung. 2005 erwarb sie das Zertifikat LSVT-Therapeutin. Seit Januar 2010 Schulleiterin der Berufsfachschule für Logopädie an der MAH Medizinischen Akademie Hamburg. Seit 15 Jahren als Referentin zu den Themen „Logopädie bei Morbus Parkinson“ und „Dysphagien“ in Deutschland u. Österreich tätig. Seit 2004 Ressortleiterin der Rubrik „Logopädie“ in den dPV-Nachrichten, der Mitgliederzeitung der Deutschen Parkinson-Vereinigung; 2005 gründete sie den „Logopädischen Qualitätszirkel Parkinson - Hamburg“. Verfasserin der Broschüren „Patienteninformation Dysphagie“ (Fa. Fresenius Kabi Deutschland) und „Tablettenschlucken leicht gemacht“ (Fa. Lundbeck).
QM-VNR 12-0122 anmelden Druckversion
Margita Händel-Rüdinger
Einführung in das Konzept und die Diagnostik von Barbara Zollinger
Die Darstellung geht über die rein linguistische Entwicklung hinaus und bezieht die Spiel-, Individuations- und kommunikative Entwicklung mit ein. Es wird aufgezeigt, wie ein Kind von funktionellen Handlungen zum Symbolspiel kommt, wie mit der Entdeckung der Sprache das „Nein“-sagen zum „Das bin ICH“ führt und wie das Kind dann das dringende Bedürfnis hat, die Sprache im sozialen Austausch im Kindergarten mit Gleichaltrigen zu erproben. Diese Entwicklung findet im Alter von ca. 12 Monaten bis ca. 3½ Jahren statt und hat ihren Höhepunkt gegen Ende des zweiten Lebensjahres.
Daneben wird die Dynamik früher Spracherwerbsstörungen dargestellt, mögliche Ursachen beschrieben und Zusammenhänge zwischen verspätetem Sprechbeginn und möglichen Sprach-, Lern- und Verhaltensauffälligkeiten in Kindergarten und Schule aufgezeigt.
Darauf aufbauend wird die frühe Diagnostik auf der Grundlage des Entwicklungsprofils nach Zollinger vorgestellt und der Umgang damit an Videobeispielen veranschaulicht. Mit dem Entwicklungsprofil als Beobachtungsverfahren in einer geführten Spielsituation können Kinder mit einem gestörten oder normalen Entwicklungsverlauf, im Alter von 12 - 42 Monaten, gezielt erfasst und beschrieben werden. Das Entwicklungsprofil kann Ausgangspunkt einer etwaigen therapeutischen Intervention sein und bietet die Möglichkeit, besorgten Eltern die Dynamik zu verdeutlichen, damit sie ihr Kind besser verstehen können.
Das Seminar bezieht sich inhaltlich auf die Arbeit mit Kindern im Alter von 1-4 Jahren.
|
Zielgruppe: |
Sprachtherapeut(innen)en, |
||
|
Veranstaltungstermin: |
Freitag, 15. Juni 2012 |
||
|
Teilnehmerzahl: |
mindestens 13, maximal 25 Personen |
||
|
Anmeldeschluss: |
25. Mai 2012, |
||
|
Fortbildungspunkte: |
15 |
||
|
Ort: |
Kurhaus Bad Hamm |
||
|
Unterkunft: |
„Insel“ Verkehr & Touristik |
||
|
Teilnahmegebühr |
bei Anmeldung |
bis 10.05.2012 |
ab 11.05.2012 |
|
dgs/dbs-Mitglieder |
210,00 € |
225,00 € |
|
|
dgs/dbs-Studenten/LAA |
189,00 € |
227,00 € |
|
|
Mitglieder BKL/DBKS/vpl |
117,00 € |
261,00 € |
|
|
Studenten BKL/DBKS/vpl |
195,00 € |
234,00 € |
|
|
Nichtmitglieder |
231,00 € |
278,00 € |
|
|
Studenten/LAA |
208,00 € |
150,00 € |
|
Margita Händel-Rüdinger: 1983 – 86 Ausbildung zur Logopädin an der Schule für Logopädie in Heidelberg mit Abschluss als staatlich geprüfte Logopädin; 1986 – 90 angestellte Logopädin am Reha-Krankenhaus Karlsbad; seit 1990 selbstständige Logopädin in Ettlingen; 1997 – 2003 mehrere Jahreskurse und Supervisionen beim Zentrum für kleine Kinder in Winterthur (Schweiz); 2007/08 Weiterbildung „Psychodynamisch-interaktionelle Beratung für Familien mit Säuglingen und Kleinkindern“ am Institut für Psychosomatische Kooperationsforschung und Familientherapie des Universitätsklinikums Heidelberg; seit 2002 Vorträge und Seminare zum Thema Kindersprache sowie Leitung von Fallbesprechungsgruppen.
QM-VNR 12-0123 anmelden Druckversion
Ursula Franke
Kommunikationsanbahnung bei ASS (Autismusspektrumstörung)
In diesem Seminar werden Grundkenntnisse von Erscheinungsformen der Autismusspektrumstörung vorgestellt.
Kommunikations– und Interaktionsprobleme stehen im Zentrum der Störung. Ein großer Teil der Kinder, die als ‚frühkindlicher Autismus‘ diagnostiziert werden, lernt nicht, sich über Verbalsprache kommunikativ mitzuteilen. Die daraus entstehenden Verhaltensprobleme führen oft zu Missverständnissen und problematischen Situationen.
Die Anbahnung von Kommunikationsstrategien hat daher einen zentralen Stellenwert in jeder Förderung und Therapie von Menschen mit einer ASS. Die unterstützte Kommunikation mit Bildkarten (PECS) hat sich als sehr effektive Methode bei der Arbeit mit nicht sprechenden Menschen erwiesen.
Neben der Einführung in die Methode, ergänzt durch Videobeispiele, wird Gelegenheit zur praktischen Übung bestehen.
Das Seminar bezieht sich inhaltlich auf die Arbeit mit Kindern zwischen 3 und 10 Jahren, ggf. auch Jugendliche.
|
Zielgruppe: |
Sprachtherapeut(innen)en, |
||
|
Veranstaltungstermin: |
Samstag, 16. Juni 2012 |
||
|
Teilnehmerzahl: |
mindestens 12, maximal 24 Personen |
||
|
Anmeldeschluss: |
25. Mai 2012, |
||
|
Fortbildungspunkte: |
8 |
||
|
Ort: |
Kurhaus Bad Hamm |
||
|
Unterkunft: |
„Insel“ Verkehr & Touristik |
||
|
Teilnahmegebühr |
bei Anmeldung |
bis 10.05.2012 |
ab 11.05.2012 |
|
dgs/dbs-Mitglieder |
93,00 € |
112,00 € |
|
|
dgs/dbs-Studenten/LAA |
84,00 € |
101,00 € |
|
|
Mitglieder BKL/DBKS/vpl |
96,00 € |
116,00 € |
|
|
Studenten BKL/DBKS/vpl |
86,00 € |
104,00 € |
|
|
Nichtmitglieder |
103,00 € |
124,00 € |
|
|
Studenten/LAA |
93,00 € |
112,00 € |
|
Ursula Franke: 1983-90 Studium der Sprachheilpädagogik (Dipl.Päd.) an der Universität zu Köln. Tätigkeit als Sprachtherapeutin 1991-95 im heilpädagogischen Kindergarten der Lebenshilfe e.V. in Frechen und 1995-97 im AWO-Kinderhaus in Wesseling. Seit 1997 Autismustherapeutin im AutismusTherapieZentrum (ATZ) Köln — seit 2001 dort auch stellvertretende Leiterin. 1993-96 Ausbildung zur Familientherapeutin und systemischen Suvpervisorin am ifs Köln; 1999 Approbation als Kinder– und Jugendlichenpsychotherapeutin.
Ulrich Birkmann
Aufbaukurs: Neurogen bedingte Schluckstörungen
Im Aufbaukurs werden die in der Einführung erlangten Fähigkeiten vertieft. Auf theoretische Einführungen wird gänzlich verzichtet.
Anhand von realen Fallbeispielen sollen die Teilnehmer aus den diagnostischen Daten eine therapeutische Strategie erstellen, die dann in die Tat umgesetzt werden sollen.
Im Anschluss daran steht der Umgang mit Trachealkanülen auf dem Programm. Nach einem einführenden Überblick über die verschiedenen Produkte wird das Handling am Phantom trainiert. Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit, das therapeutische Absaugen zu üben.
Abschließend wird auf ausgewählte Probleme von Trachealkanülisierten eingegangen und selbstverständlich werden auch Lösungswege beschrieben und diskutiert.
!!! Bitte bringen Sie eine weiche Unterlage (z.B. Iso-Matte) mit.
Der Besuch eines Grundlagenseminars zum Thema Dysphagie ist Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Fortbildungsveranstaltung. Das Seminar bezieht sich inhaltlich auf die Arbeit mit Erwachsenen.
|
Zielgruppe: |
Sprachtherapeut(innen)en, |
||
|
Veranstaltungstermin: |
Freitag, 14. September 2012 |
||
|
Teilnehmerzahl: |
mindestens 10, maximal 15 Personen |
||
|
Anmeldeschluss: |
24. August 2012, |
||
|
Fortbildungspunkte: |
13 |
||
|
Ort: |
Kurhaus Bad Hamm |
||
|
Unterkunft: |
„Insel“ Verkehr & Touristik |
||
|
Teilnahmegebühr |
bei Anmeldung |
bis 10.08.2012 |
ab 11.08.2012 |
|
dgs/dbs-Mitglieder |
172,00 € |
207,00 € |
|
|
dgs/dbs-Studenten/LAA |
155,00 € |
187,00 € |
|
|
Mitglieder BKL/DBKS/vpl |
177,00 € |
214,00 € |
|
|
Studenten BKL/DBKS/vpl |
159,00 € |
193,00 € |
|
|
Nichtmitglieder |
190,00 € |
228,00 € |
|
|
Studenten/LAA |
171,00 € |
206,00 € |
|
Ulrich Birkmann: 1997 Diplomprüfung im Fachbereich Sprachbehindertenpädagogik an der Universität zu Köln; 1997-99 Sprachtherapeut in der Fachklinik für Neurologie in Hennef-Alfter; 1999 - 2008 Sprachtherapeut im Reha-Zentrum Reuterstraße (Geriatrische Klinik GmbH) in Bergisch Gladbach; seit 2000 F.O.T.T.®-Therapeut; seit 2001 Lehrbeauftragter an den Universitäten Köln und Hannover; seit 2006 Fachreferent für die Hannelore Kohl Stiftung und die Berufsgenossenschaftliche Akademie (BGA); 2007 und 2008 Lehrgänge Neuromotorische Kontrolle - Dysfunktionen des C.C.O.F.S. und ihre Therapie (Dr. med. J. Brondo); 2008 Leiter der Abteilung für Dysphagiologie im Sankt-Johannes-Krankenhaus in Troisdorf-Sieglar; seit 2008 Mitglied im Arbeitskreis Dysphagie Rheinland - ADR.
QM-VNR 12-0125 anmelden Druckversion
Melanie Willke
Sprachförderung mit Kern- und Randvokabular für Kinder mit komplexen Kommunikationsstörungen - Grundlagen und Förderstrategien
Ein wichtiges Ziel in der Sprachförderung von Menschen die auf Unterstützte Kommunikation angewiesen sind, ist der Aufbau die Erweiterung des aktiven Wortschatzes. Dabei wird das Ziel verfolgt, dass der Nutzer Wörter in ihrer Bedeutung lernt, diese zu Mehrwortäußerungen kombiniert und die Kombinationen im Alltag anwendet.
Im Rahmen des Seminars wird auf Fragen der Vokabularauswahl und in diesem Zusammenhang auf Kern– und Randvokabular eingegangen. Relevante Informationen zur Sprachentwicklung, die wichtige Hinweise auf die Förderplanung und die Nutzung des ausgewählten Vokabulars im Alltag geben, werden thematisiert.
Mit dem Konzept der ‘Fokuswörter‘ wird eine Möglichkeit vorgestellt, wie Förderung gestaltet werden kann, um diesen Erkenntnissen gerecht zu werden—unabhängig davon, ob Gebärden, nichtelektronische oder elektronische Hilfen zum Einsatz kommen.
Das Seminar bezieht sich inhaltlich auf die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
|
Zielgruppe: |
Sprachtherapeut(innen)en, |
||
|
Veranstaltungstermin: |
Samstag, 15. September 2012 |
||
|
Teilnehmerzahl: |
mindestens 10, maximal 25 Personen |
||
|
Anmeldeschluss: |
24. August 2012, |
||
|
Fortbildungspunkte: |
6 |
||
|
Ort: |
Kurhaus Bad Hamm |
||
|
Unterkunft: |
„Insel“ Verkehr & Touristik |
||
|
Teilnahmegebühr |
bei Anmeldung |
bis 10.08.2012 |
ab 11.08.2012 |
|
dgs/dbs-Mitglieder |
88,00 € |
106,00 € |
|
|
dgs/dbs-Studenten/LAA |
79,00 € |
95,00 € |
|
|
Mitglieder BKL/DBKS/vpl |
91,00 € |
109,00 € |
|
|
Studenten BKL/DBKS/vpl |
82,00 € |
98,00 € |
|
|
Nichtmitglieder |
97,00 € |
116,00 € |
|
|
Studenten/LAA |
87,00 € |
107,00 € |
|
Melanie Willke: Ausbildung zur ‘Staatlich anerkannten Erzieherin‘ ; mehrjährige pädagogische Tätigkeit in einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung; Studium der Sonderpädagogik; Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität zu Köln und im Forschungs– und Beratungszentrum für Unterstützte Kommunikation.
QM-VNR 12-0126 anmelden Druckversion
Manfred Flöther
Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen (AVWS) - Aspekte der Theorie, Diagnostik, Förderung und Therapie unter besonderer Berücksichtigung der Arbeit im frühen Kindesalter
Störungen in der auditiven Verarbeitung und Wahrnehmung kommen seit einigen Jahren in der Fachwelt so oft vor, dass von einer „Modediagnose“ gesprochen wird. Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsprozesse bilden die Basis für den Erwerb vor allem der laut- und (später) der schriftsprachlicher Kompetenzen – wobei die phonologische Bewusstheit eine besondere Beachtung erfährt. Störungen können langfristige Folgeprobleme verursachen. Ihre Diagnose, Förderung und Therapie erfordern fundiertes Wissen und wegen der Vielzahl differentialdiagnostischer Aspekte eine interdisziplinäre Vernetzung - vor allem, wenn sie – wie es bei Hör- und Sprachstörungen fachlich gefordert wird – frühzeitig erfolgen sollen.
Im Seminar werden die terminologischen Grundlagen erklärt, Hinweise zur Anamnesenerhebung und zur Beobachtung gegeben, Möglichkeiten und Grenzen in der Diagnostik inkl. Screenings aufgezeigt sowie Ansätze zur möglichst frühen Intervention (möglichst im Vorschulalter) aufgezeigt und kritisch gewürdigt. Die Einbeziehung der Erfahrungen der Teilnehmer/innen (z. B. anhand von Fallbeispielen) wird angestrebt.
Das Seminar bezieht sich inhaltlich auf die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.
|
Zielgruppe: |
Sprachtherapeut(innen)en, |
||
|
Veranstaltungstermin: |
Freitag, 26. Oktober 2012 |
||
|
Teilnehmerzahl: |
mindestens 14, maximal 30 Personen |
||
|
Anmeldeschluss: |
05. Oktober 2012, |
||
|
Fortbildungspunkte: |
12 |
||
|
Ort: |
Kurhaus Bad Hamm |
||
|
Unterkunft: |
„Insel“ Verkehr & Touristik |
||
|
Teilnahmegebühr |
bei Anmeldung |
bis 21.09.2012 |
ab 22.09.2012 |
|
dgs/dbs-Mitglieder |
135,00 € |
162,00 € |
|
|
dgs/dbs-Studenten/LAA |
122,00 € |
146,00 € |
|
|
Mitglieder BKL/DBKS/vpl |
139,00 € |
167,00 € |
|
|
Studenten BKL/DBKS/vpl |
125,00 € |
150,00 € |
|
|
Nichtmitglieder |
149,00 € |
179,00 € |
|
|
Studenten/LAA |
134,00 € |
161,00 € |
|

Manfred Flöther: Studium der sonderpädagogischen Fachrichtungen Lern- und Sprachbehinderten- sowie Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik an den Universitäten Köln und Hamburg; medizinischer Sprachheilpädagoge; Leiter von Sprachheilambulanzen in NRW; Tätigkeiten an Sonderschulen für Lernbehinderte, Schwerhörige und Gehörlose; Mobiler Dienst für Hörgeschädigte an Regelschulen; Fachberater im landesärztlichen Dienst für Menschen mit Hör- und Sprachstörungen beim Niedersächsischen Landessozialamt seit 1998; Dozent an der Berufsfachschule für Logopädie Oldenburg; regelmäßige Fortbildungen und Publikationen.
Irmgard Kaulmann-Holletschek
Die Orofaziale Regulationstherapie - Informationsseminar -
Die Orofaziale Regulationstherapie, wie sie der argentinische Rehabiliationsarzt Dr. Rodolfo Castillo Morales aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen entwickelt hat, ist in der Rehabilitationspraxis international anerkannt.
In diesem Seminar werden Grundlagen und praktische Anwendungen diese Therapiekonzeptes vorgestellt:
Inhalte sind:
- Grundlagen der Orofazialen Regulationstherapie
- Befundaufnahme in Bezug auf Nahrungsaufnahme
- Saugen—Schlucken –Trinken
- Beißen - Kauen
- Pathologie des Orofazialen Komplexes
- Bedeutung des ‚Zungenstoßes‘
- Eingliederung des Konzeptes im Alltag
Das Seminar bezieht sich inhaltlich auf die Arbeit mit Frühchen und Kleinkindern sowie Dysphagiepatienten im Erwachsenenalter.
|
Zielgruppe: |
Sprachtherapeut(innen)en, |
||
|
Veranstaltungstermin: |
Freitag, 26. Oktober 2012 |
||
|
Teilnehmerzahl: |
mindestens 12, maximal 22 Personen |
||
|
Anmeldeschluss: |
05. Oktober 2012, |
||
|
Fortbildungspunkte: |
15 |
||
|
Ort: |
Kurhaus Bad Hamm |
||
|
Unterkunft: |
„Insel“ Verkehr & Touristik |
||
|
Teilnahmegebühr |
bei Anmeldung |
bis 21.09.2012 |
ab 22.09.2012 |
|
dgs/dbs-Mitglieder |
228,00 € |
274,00 € |
|
|
dgs/dbs-Studenten/LAA |
206,00 € |
247,00 € |
|
|
Mitglieder BKL/DBKS/vpl |
235,00 € |
282,00 € |
|
|
Studenten BKL/DBKS/vpl |
212,00 € |
254,00 € |
|
|
Nichtmitglieder |
251,00 € |
301,00 € |
|
|
Studenten/LAA |
226,00 € |
271,00 € |
|
Irmgard Kaulmann-Holletschek: absolvierte 1984 ihr Studium zur Dipl. Logopädin in Belgien. 1988 belegte sie Ausbildungskurse in der Orofazialen Regulationstherapie sowie in Neuromotorischer Entwicklungstherapie, persönlich geleitet von Prof. Castillo Morales und Dr. J. Brondo im Werner-Otto-Insitut in Hamburg. 1995 Abschluss zur Bobath-Lehrtherapeutin (Österreich-Schweiz), 1998 Abschluss zum Bobath Pediatric Tutor in Brüssel. Seit 2005 selbständig in eigener Praxis mit dem Schwerpunkt Sondenbegleitung und —entwöhnung. Therapeutin bei Frühchen und Kleinkindern auf ‚Intensivstation‘ sowie in der Erwachsenentherapie bei schwerer Dysphagie und Dysarthrie. Ebenfalls tätig als Referentin in Kliniken und Sondereinrichtungen im In– und Ausland.
QM-VNR 12-0128 anmelden Druckversion
Beate Birner-Janusch
TAKTKIN®
Ein Ansatz zur Behandlung sprechmotorischer Störungen
Ausbildungskurs - Kinder
Dreitägiger Ausbildungskurs TAKTKIN® - ein Therapieansatz zur Behandlung sprechmotorischer Störungen wie Dysarthrien und Sprechapraxien bei Kindern. Durch taktile Manipulationen der Therapeutin an der Gesichts- und Sprechmuskulatur des Betroffenen werden Artikulationshilfen zum Auffinden der Artikulationsstelle, -art und -modus im Sinne eines zeitlich-räumlichen Musters zur Unterstützung koartikulatorischer Bewegungen gegeben. Diese Hilfen können je nach Störungsausmaß von der Laut- bis hin zur Satzebene eingesetzt werden. Die Hinweisreize können in Art, Ausmaß und Häufigkeit den Bedürfnissen des Betroffenen dynamisch angepasst werden und unterstützen insbesondere die koartikulatorischen Zusammenhänge. Es findet ggf. eine Demonstrationsbehandlung im Seminar statt.
Ziel: Vermittlung der Technik des TAKTKIN®. Es wird einführend ein Überblick über die kindliche Sprechapraxie sowie über den theoretischen Hintergrund des TAKTKIN® und die Erfahrungen in der Anwendung bei Kindern gegeben. Im Mittelpunkt stehen das Erlernen der taktil-kinästhetischen Hinweisreize und ihrer Dynamik zur direkten Anwendung in der Therapie sowie die Selbsterfahrung.
Achtung! Bitte geben Sie bei der Anmeldung zu diesem Kurs unbedingt eine gültige E-Mail-Adresse an, damit Ihnen im Falle einer Teilnahme ca. drei Wochen vor Kursbeginn vorbereitende Literatur in Form einer PDF-Datei zugesandt werden kann. Vielen Dank!
|
Zielgruppe: |
Alle in der Logopädie/Sprachtherapie Tätigen mit abgeschlossener Berufsausbildung |
||
|
Veranstaltungstermin: |
Freitag, 23. November 2012 |
||
|
Teilnehmerzahl: |
maximal 12 Personen |
||
|
Anmeldeschluss: |
02. November 2012 |
||
|
Fortbildungspunkte: |
25 |
||
|
Ort: |
Kurhaus Bad Hamm |
||
|
Unterkunft: |
„Insel“ Verkehr & Touristik |
||
|
Teilnahmegebühr |
bei Anmeldung |
bis 02.11.2012 |
|
|
dgs/dbs-Mitglieder |
360,00 € |
|
|
|
dgs/dbs-Studenten/LAA |
324,00 € |
|
|
|
Mitglieder BKL/DBKS/vpl |
371,00 € |
|
|
|
Studenten BKL/DBKS/vpl |
334,00 € |
|
|
|
Nichtmitglieder |
396,00 € |
|
|
|
Studenten/LAA |
356,00 € |
|
|
Beate Birner-Janusch: 1987–90 Ausbildung zur Logopädin an der Fachschule der Universität Ulm. Anschl. berufliche Tätigkeit an einer Schule für Körperbehinderte in Kempten/Allgäu. 1992–93 Muttersprachliche Lehrassistentin für Deutsch am Concordia College Moorhead, MN/USA. 1993–94 Aufbau einer logopäd. Abteilung in der Parkinson Klink Bad Nauheim. 1994–99 Studium der Lehr- u. Forschungslogopädie an der RWTH Aachen – studienbegleitend in einer logop. Praxis tätig. Des Weiteren studienbegleitend seit 1995 Lehraufträge an verschiedenen Lehranstalten für Logopädie. 1997 Ausbildung zur PROMPT™Instruktorin am PROMPT™Institute. Santa Fe, New Mexico/USA. Seit 1999 Aus- u. Weiterbildung von Sprachtherapeutinnen u. therapeutisch in einer logopädischen Praxis tätig. 2000 Zertifikat Lehrlogopädin (dbl). WS 2003/04 Anstellung als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Rehabilitationswissenschaften im FB Rehabilitation u. Pädagogik bei Sprach-, Kommunikations- u. Hörstörungen der Universität Dortmund.
QM-VNR 12-0129 anmelden Druckversion
Dr. Patrica Sandrieser
Mini-KIDS: direkte Therapie mit stotternden Kindern
Mini-KIDS ist ein Konzept zur direkten Therapie von stotternden Kindern im Alter zwischen 2 und 6 Jahren. Die Abkürzung KIDS steht für „Kinder dürfen stottern“. Das Ziel von KIDS: Kinder sollen sich auch mit ihrem Stottern als kompetente und selbstbewusste Sprecher erfahren. Es gehört zu den Ansätzen der Stottermodifikation und hat das Ziel, Begleitsymptome abzubauen und ein lockeres, anstrengungsfreies Stottern zu etablieren. Dadurch soll dem Kind die Remission erleichtert werden. Parallel dazu wird dem Kind und seiner Familie ein offener und selbstbewusster Umgang mit dem Stottern vermittelt.
Wichtiger Bestandteil der Therapie ist die kontinuierliche Einbeziehung eines Elternteils und die Teilnahme beider Eltern an einer Elterngruppe, die, wenn möglich, zusätzlich zur individuellen Therapie des Kindes durchgeführt wird.
In der Fortbildung gebe ich eine Einführung in die Theorie und stelle das Therapiekonzept vor.
Die Veranstaltung bezieht sich inhaltlich auf die Arbeit mit Kindern im Alter von 4 bis 6 Jahren.
|
Zielgruppe: |
Sprachtherapeut(innen)en, |
||
|
Veranstaltungstermin: !!! ausnahmsweise |
Samstag, 24. November 2012 |
||
|
Teilnehmerzahl: |
mindestens 15, maximal 20 Personen |
||
|
Anmeldeschluss: |
02. November 2012, |
||
|
Fortbildungspunkte: |
14 |
||
|
Ort: |
Kurhaus Bad Hamm |
||
|
Unterkunft: |
„Insel“ Verkehr & Touristik |
||
|
Teilnahmegebühr |
bei Anmeldung |
bis 19.10.2012 |
ab 20.10.2012 |
|
dgs/dbs-Mitglieder |
206,00 € |
247,00 € |
|
|
dgs/dbs-Studenten/LAA |
186,00 € |
222,00 € |
|
|
Mitglieder BKL/DBKS/vpl |
212,00 € |
254,00 € |
|
|
Studenten BKL/DBKS/vpl |
191,00 € |
229,00 € |
|
|
Nichtmitglieder |
227,00 € |
271,00 € |
|
|
Studenten/LAA |
204,00 € |
244,00 € |
|
Dr. Patricia Sandrieser: Staatl. Gepr. Logopädin seit 1991, Studium „Lehr- u. Forschungslogopädie“ in Aachen, Promotion an der RWTH Aachen über Unflüssigkeiten im Sprechen von stotternden und nichtstotternden Kindern. Berufliche Tätigkeiten an Phoniatrisch-pädaudiologischen Kliniken (Tübingen u. Münster), Berufserfahrung als freie Mitarbeiterin in logopädischen Praxen und dem Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz, wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Kalveram an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (1/2000-12/2003). Seit 2005 Leiterin der Abt. Logopädie am Katholischen Klinikum Koblenz. Autorin des Videos „Stottern im Kindesalter – Frühsymptome erkennen“ und gemeinsam mit Peter Schneider, des Videos „Direkte Therapie mit stotternden Kindern“ sowie des Buches „Stottern im Kindesalter“, Thieme Verlag. Lehraufträge an der Uni Köln(WS 2009/2010) und der Donau Universität Krems.
QM-VNR 12-0130 anmelden Druckversion
Noch ein Wort zum Thema 'Warteliste': die ähnelt erfahrungsgemäß manchmal einem Lotterieschein und gelegentlich hat man auch Glück! Nicht immer ist ein Platz auf der Warteliste (auch nicht weiter hinten...) gleichbedeutend mit 'null Chance', denn wenn es was zum Nachrücken gibt, haben die InteressentInnen vor Ihnen vielleicht inzwischen für den Termin schon andere Pläne... Wenn Sie also wirklich brennend an einer Teilnahme interessiert sind, so versuchen Sie es ungeachtet der Warteliste ruhig trotzdem mit einer Anmeldung!
In der Regel bieten wir unsere Seminare zunächst nur einmal an. Das heißt: nach Beendigung der Veranstaltung erlischt auch die Warteliste - die dort verbliebenen InteressentInnen gelangen nicht automatisch auf die Teilnehmerliste einer möglichen Folgeveranstaltung. Sollten wir im folgenden Fortbildungsjahr auf Grund der starken Nachfrage ein Seminar erneut anbieten, so müssten sie sich also auch erneut anmelden!
QM-VNR 12-0124 anmelden Druckversion







